Ich habe ein Nadelspiel zum Testen mitgeschickt bekommen, als ich das letzte Mal bei der Maschenschmiede bestellt habe. Birgit weiß, dass ich viel stricke und wenn man einen Shop betreibt, kann man Unterstützung beim Testen der neuen Dinge gebrauchen. Dass Birgit dabei ausgerechnet an mich dachte, ehrt mich sehr! Ich hab da wirklich nicht mit gerechnet.
Stricken gelernt habe ich 1985 mit etwa 10 Jahren von meiner Omi und seit 2007 bin ich wieder aktiver dabei. Im Januar 2008 habe ich dieses Blog zum Leben erweckt und hätte nicht damit gerechnet, dass aus einem Versuch so ein fesselndes Hobby wird.
Nach den ersten Paar Socken auf herkömmlichen Prym / Inox Nadeln zogen nach und nach immer mehr Stricknadeln aus Holz von Knitpicks – jetzt KnitPro – hier ein. Sie haben mich nach den ersten Gehversuchen überzeugt und ich habe also nur noch auf Holz gestrickt.
Dem Versuch mit den Alunadeln stand ich eher skeptisch gegenüber, weil sich Holznadeln sehr warm und freundlich in den Händen anfühlen.
Hier nun also mein Fazit zu den Knit Pro basix.
Angeschlagen habe ich mit den Nadeln einen neuen Strang von Pandora66 (Link führt zu ihrem Shop bei Dawanda) in der Farbe Coolmint:

Hier kann man gut sehen, dass die Nadeln quasi pulverbeschichtet sind. Aber das hindert das Garn nicht, beim Stricken gut über die Nadeln zu rutschen. Ich hatte mit Widerstand gerechnet, aber sie sind sehr glatt und das Stricken geht leicht von der Hand.

Was mir besonders gut gefällt – im Gegenzug zu den Nadeln, die man so aus Alu von Prym oder Inox kennt – sind die Spitzen der Knit Pro basix sehr gut ausgearbeitet, so dass das Stricken von Socken mit Mustern prima funktioniert. Das Garn ist ja eher fein und wenn man da aus dem Querfaden eine Masche heraus arbeiten soll, ist es wirklich angenehm, eine gute Spitze zu haben. Auf dem ersten Blick sieht man den Unterschied kaum …

… aber das Detailfoto zeigt dann doch, wie viel spitzer die Nadeln von Knit Pro basix sind:

Mich hat der Test überzeugt! Grade als Strickzeug für Unterwegs – im Auto, in der Handtasche oder für das Zugsocking – ist es toll, ein stabiles und unempfindliches Nadelspiel zu haben. Die Gefahr eines Nadelbruchs besteht ebenso wenig wie das Splissen der Spitze. Eine Ersatznadel muss man also nicht in petto haben, sondern kann sich uneingeschränkt auf das Strickzeug konzentrieren ohne einen etwaigen – leicht ungestümen Mitreisenden im Blick behalten zu müssen.