Mudder Seemann

Eben nicht so wundervoll, dass es einen im Halse würgt (aus Pappa ante Portas)

Hello, daily business

Filed under: Alltäglicher Wahnsinn,Jörn,Mudder Seemann — Mudder Seemann um 8:41 am 07.01.2013

Einen Monat nach dem Sturz geht Jörn nun wieder den Weg ins Büro, während ich mit den Kindern alleine zu Hause bin.

Mir geht es soweit gut und ich kriege auch schon vieles wieder ganz gut hin. Aber trotzdem: So Sachen wie Tisch abräumen gehen immer noch nicht. Mal gucken, was das heute wird ;)

Die Kinder haben jedenfalls tüchtig geholfen. Der Tisch ist abgeräumt, die Spülmaschine aus- und wieder eingeräumt. Der Trockner geleert und neu befüllt. Die Waschmaschine läuft und die Wäsche aus dem Trockner haben sie in ihre Zimmer gebracht.

Alles gut *find* Mal gucken, wie es jetzt weiter geht!

Für mich steht heute noch der Besuch der Freundin an, die mit mir zum Doc fährt. Heute gibts ein neues Foto vom Fuß und ich hoffe, die Belastung (das Aufsetzen beim Gehen) hat der Heilung nicht geschadet. Mal schauen, was die sagen ;)

Jahreswechselurlaub 2012/2013

Filed under: Geschwister,Hulk&Thor,Jörn,Max,Meine Familie,Michel,Mudder Seemann,Paul — Mudder Seemann um 18:27 am 04.01.2013

Da wir im Sommer als größeren Urlaub nur die Reise nach Oslo gemacht haben, Paul mit meinen Eltern unterwegs war und der Sommerferienfamilienurlaub aus einem Besuch im Heidepark und Strandkorben in Cuxhaven bestand, haben wir wieder Hilfe bei unserem Reisebüro gesucht! Thomas sollte dieses Mal nach einem Domizil im Harz suchen, weil wir uns Schnee gewünscht haben und vermittelte uns ein Haus im Hasseröder Ferienpark.

Dass wir da nun keinen Schnee hatten … nun ja, nennt es Pech – angesichts des Gipsfußes ist es für uns doch ein großes Glück gewesen! Ich kann den Park – obwohl ich ausser dem Ferienhaus kaum was gesehen habe – sehr empfehlen. Als Jörn uns bei der Rezeption angemeldet hatte, haben sie gleich gesagt *Oh, Sie sind der Mann zu der Frau mit dem Gipsfuß! Wir konnten Sie umbuchen – statt eines Stelzenhauses bewohnen Sie jetzt eines im vorderen Bereich, das viel einfacher erreichbar ist!* Und das nur, weil ich gefragt hatte, wie weit man vom Autoparkplatz zum Haus gehen muss! Toll – einfach toll! Und einen Hocker haben wir in der Dusche auch gefunden! Darüber habe ich mich auch sehr gefreut.

Das ganze Haus ist sehr sauber, gut ausgestattet und wir haben uns wirklich sehr wohl gefühlt. Jörn ist regelmäßig mit den Kindern ins Spaßbad gegangen, sie waren im Indoorspielplatz, tobten draußen mit anderen Kindern rum und haben Freundschaften geschlossen.

Silvester haben wir Freunde zu Besuch gehabt. Sie wohnten ebenfalls im Ort, ein paar Kilometer entfernt und wir haben zusammen gegessen, die Kinder spielten und gemeinsam wurde das neue Jahr begrüßt!

Am Mittwoch bin ich dann das erste mal fast wieder richtig gelaufen. Bisher war das Ganze ja eher ein *Fuss hoch und mit Krücken rumhumpeln* – ich habe aber ja am Freitag vor der Abfahrt beim Doc eine Art *XXXL-Birkenstock-Latsche* bekommen, in die der Gips passt und mit der ich Laufen üben kann. Aber wie das immer so ist: Es fehlt auch viel an Mut! Wir sind zum Kaffee trinken in der Werningeroder Baumkuchenfabrik gewesen und da habe ich den Rückweg alleine ohne Kinder Richtung Auto einfach mal ein bißchen experimentiert und siehe da – es fluppte nach kurzer Zeit richtig gut. Trotzdem war ich froh, als ich danach den Weg zu unserem Ferienhaus geschafft hatte und wieder auf dem Sofa sitzen durfte ;)

Der letzte Urlaubstag wurde dann für einen schönen Abschluß genutzt. Zuerst ist Jörn morgens mit den Jungs im Technikmuseum gewesen und gegen Abend sind wir Essen gegangen. Das Kartoffelhaus in Wernigerode ist total toll! Wir haben wirklich richtig lecker gegessen. Jörn hatte mal wieder Lamm und ich habe ein echt toll gebratenes Steak mit Salat gehabt. Über dem Salat war eine wunderbare Kräutervinaigrette .. sooo lecker! Die Kinder haben sich Kartoffelpuffer bestellt und Paul hat danach sogar noch einen Apfelstrudel geschafft! Der Spaß hier macht hungrig ;)

Im Anschluß daran haben wir uns zum Bowlen aufgemacht. Ich konnte ja nun eher nicht so richtig bowlen, habe aber sehr viel Spaß daran gehabt, wie die Jungs ihren Papa alt aussehen liessen *lach* Alle Kinder schnitten besser ab als er! Gut, sie hatten eine Begrenzung und konnten so nicht in die Rinne werfen – aber trotzdem! Sie hatte einen Heidenspaß und was sollte da wichtiger sein? NIX!

Heute morgen haben wir im Restaurant gefrühstückt und danach musste das Auto gepackt werden. Jörn nahm Max zum Helfen mit, Paul blieb mit Michel bei mir. Gegen 11 kamen wir bei Anke an, die für uns ein leckeres Mittagessen gekocht hatte. Wir haben schön geklönt und sind dann nach dem Essen zu meinen Eltern gefahren, wo Michel noch bis Sonntag bleiben wollte. Mit Max und Paul sind wir nach Hause gefahren und während ich diesen Artikel schrieb, hat Jörn das Auto ausgeräumt und alles wieder ins Haus gebracht.

Die Katerchen haben mich freudig begrüßt und hier ist alles friedlich gewesen. Ein Hoch auf die wunderbare Nachbarschaft, Dank der die Katzen, die Post und die Müllabfuhr reibungslos lief ;)

Der letzte Tag im Jahr 2012

Filed under: Mudder Seemann — Mudder Seemann um 12:43 am 31.12.2012

Das Jahr geht zuende und überall liest man einen Jahresrückblick. Für uns war dieses Jahr eins wie jedes andere auch. Gute Nachrichten trafen schlechte – schöne Erlebnisse lösten schlechte ab. Irgendwas war immer.

Wenn ich an 2012 denke, erinnere ich mich an tolle Jungs, die ihren Weg gehen. An Menschen, mit denen sie GSD nichts mehr zu tun haben müssen. An tolle Leute, die ihnen begegnet sind.

Wir hatten 2012 unseren 10. Hochzeitstag und den auf einer wunderbaren Reise zu zweit nach Olso geniessen können. Wir haben anschliessend mit Freunden zusammen gesessen, gefeiert und die Zeit genossen.

Reisen gabs 2012 sonst eher mit strickigem Hintergrund, aber als Mutter sollte man auch mal Auszeiten nehmen – das tut der Seele gut! Zudem hatten wir das Glück, in den Herbstferien im Familotel Rookhus urlauben zu können. Das war vor allen Dingen für die Kinder toll und sie zehren noch davon!

Die schlechteren Ereignisse sind mit Sicherheit der Tod meiner Omi, mein Gipsfuß und auch andere Krankheiten in der Familie. Der Caddy musste den Dienst als Familienkutsche quittieren aber gemessen an den Katastrophen bei anderen haben wir wohl noch recht wenig durchstehen müssen.

Insgesamt reicht es aber. Strich drunter! Das war 2012! Dieses Jahr an Silvester zum ersten Mal ohne den Geburtstag meiner Omi.

Für heute steht ausser einer gemütlichen Raclette-Runde und einem entspannten Jahreswechsel nichts mehr auf dem Plan.

Also, geht’s ruhig an – geniesst den heutigen Abend und kommt gut in 2013 an!

Wir werden uns sehen! Alles Liebe für Euch!

Eure Mudder Seemann

Weihnachten 2012

Filed under: Mudder Seemann — Mudder Seemann um 12:28 am 24.12.2012

Allen Freunden und Lesern dieses Blogs wünsche ich ein frohes und glückliches Weihnachtsfest, viele besinnliche Stunden und vor allen Dingen Gesundheit!

Unser diesjähriger Weihnachtsbaum! Zum ersten Mal nicht von Uwe, weil es wegen des Gipsbeins und der Auto-Problematik einfach nicht machbar war! Aber 2013 dann wieder ;)

Weihnachtscountdown

Filed under: Jörn,Mudder Seemann — Mudder Seemann um 13:00 am 22.12.2012

Am Mittwoch hatte ich wieder einen Kontrolltermin beim Doc und dem war der Fuss noch zu dick. Ausserdem quiekte ich ihm zu viel, als er auf der Schwellung rumdrückte. Ein Held bin ich wahrlich nicht. Nun denn – er äusserte, dass er eine Entzündung befürchtet. Wie blöd ist das denn? Allerdings spricht mein Körpergefühl dagegen. Entzündungen im Körper schwächen mich und ich fühl mich grippig/schlapp – ist aber aktuell nicht der Fall und so hab ich seine Vermutung zwar hingenommen, war aber vom Kopf her optimistisch mit einem *da ist nix!*

Deswegen haben Jörn und ich auch am Plan für gestern festgehalten. Wir haben den Gutschein von Melly und Marcel einlöst und haben uns den Hobbit im Kino angeschaut. Kinoplätze haben wir uns in der Reihe gesichtert, die auch ein Durchgang und entsprechend mehr Platz ist. Jörn hat unseren Klapptritt mitgenommen und ich bin mit den Krücken so gelaufen wie es eben ging. Es gibt auf dem Weg hier und da Sitzgelegenheiten, die ich alle wahrnehmen musste. Es war sehr anstregend. Für den Film hat es sich aber gelohnt! Den habe ich sehr gerne im Kino geschaut und ich bin sehr glücklich, dass Jörn sich die Arbeit mit mir gemacht hat.

Der Rückweg aus dem Kino raus zurück zum Auto brauchte wieder etwa eine halbe Stunde *puh* und als wir zu Hause waren – das Bett in unmittelbarer Reichweite – war ich kräftemäßig und mit den Nerven am Ende. Ich hab mich bei Melly und Marcel für den wunderbaren Abend bedankt, die Krücken unten an der Treppe stehen lassen und bin auf allen vieren nach oben und ins Bett gekrochen.

Heute morgen war dann der letzte Termin vor Weihnachten beim Doc. Ich hab sehr Angst gehabt. Dass da doch ne Entzündung ist, die Schwellung nicht gut genug zurück gegangen ist und: Vorm Fäden ziehen! Aber: Das mit den Fäden muss jetzt noch ein bißchen warten (28.12.) – die Entzündung ist aber vom Tisch! Die Schwellung geht zwar langsam zurück, aber es wird besser. Die Haut entspannt sich und der Doc schien zufrieden! *YAY*

Nun also erst mal Ruhe, ein bißchen weihnachtlich und Entspannung!

Bettkantengeschichten

Filed under: Mudder Seemann — Mudder Seemann um 9:28 am 18.12.2012

Gestern morgen hatten wir einen Termin in der Alten Apotheke. Dank einer befreundeten Mutter lief das auch total gut. Ich musste so gut wie gar nicht warten und kam schnell ins Behandlungszimmer. Dort haben sie mir dann erst mal die Krankenhausgipsschiene abgebaut. Der Fuss sieht nicht sooo toll aus (Foto am Ende vom Text – will ja nicht, dass jemandem unwohl wird), auch wenn die Fachkräfte in meiner Umgebung das anders sehen. Für mich war’s ein Schock – so dick geschwollen – damit hatte ich nicht gerechnet. Immerhin ist mein Hauptaufenthaltsort das heimatliche Sofa *seufz*

Nun denn – ich bekam also eine neue Gipsschiene bis zum Knie, hübschen blauen Verband drumrum und ich werde damit die nächsten 2-3 Wochen meinen Fuß schonen müssen. Letztes Mal bekam ich ja gleich einen hübschen lila Geisha-Schuh. Auf den werde ich dieses Mal noch warten müssen bis 2013 *seufz*

Nun denn. Jammern nützt ja nix und ich höre es selbst nicht gern, sollte das aĺso auch lassen ;)

Gestern Abend schrieb Jörn seine letzte Klausur des Jahres. Bisher schlief ich – damit er in Ruhe schlafen kann und nicht müde den Alltag wuppen und auch noch lernen muss – auf dem Sofa im Wohnzimmer. Gestern sagte er dann zu mir *Aber jetzt schläfst Du wieder oben!* und manchmal höre ich ja auch brav ;)

Die Treppe rauf gings auf allen vieren. Oben wuselten die Katzen zwischen meinen Beinen und Krücken. Alles in allem war’s sehr anstrengend und ich war heilfroh, als ich endlich im Bett war. Dort merkte ich dann auch, wie unglaublich müde ich war. Ich schlief schnell ein und dann auch sehr tief. Ein unglaublich schöner, erholsamer Schlaf!

Jetzt bin ich aber wieder auf dem Sofa. Runter ging’s auf dem Popo ;)

Und nach dem Klick gibt’s wie versprochen das Foto vom Fuss ;)

(There is more where this came from … )

Frechdachs!

Filed under: Michel — Mudder Seemann um 18:58 am 16.12.2012

Damit wir ein paar Kekse in der Adventszeit haben, hat meine Freundin Melanie für uns gebacken. Zur Kaffeezeit hat Paul eine Schale fertig gemacht und die Reste stehen jetzt – zur Abendbrotszeit – noch auf dem Tisch.

Michel wollte sich vorhin noch einen nehmen und da sagte ich ihm, dass es keinen mehr gibt (auch wenn sie so verlockend da stehen!), weil es jetzt genug ist.

Er geht dann auch, kommt aber noch mal wieder und will sich wortlos an der Schale bedienen.

Mudder: “Michel! Ich hab Dir doch eben schon gesagt, dass jetzt schluss ist!”

Michel flitzt aus dem Wohnzimmer kichernd mit einem “Hihihi, ich Frechdachs!”

Home sweet Home

Filed under: Mudder Seemann — Mudder Seemann um 11:04 am 14.12.2012

Die Nacht war kurz. Als ich wieder wach wurde, war ich voll verplant und die Nachtschwester war schon wieder da. Sie fragte mich, ob ich zur Toilette möchte, half mir und ich ging ins Bad. Das Krankenhaus ist Nachts beleuchtet und das Dämmerlicht liess vermuten, es sei bereits halb 7 oder so. Ich bat also um meine Zahnbürste und als ich fertig war sagte die Schwester: “Versuchen Sie noch ein bißchen zu schlafen. Es ist gleich erst 5 Uhr!”

UAAAAAAAAAAAAAH!!!!!

Als es dann richtig MORGENS war, bekamen wir Frühstück und der Doc kam zur Visite. Es tut echt weh, wenn jemand mit einer Metallschere über einen angeschwollenen Fuss fährt. Und ich weiß, dass er auf die Wunde drücken musste um zu gucken, ob da was raus kommt (so gelber Ei…ach ihr wisst schon, was ich meine). Aber ich krallte mich nur an das Dreieck über meinem Kopf und war froh, als er mir den Fuss wieder einpackte und sagte, dass ich nach Hause darf! Endlich!

Die Physio war schon bei meiner Bettnachbarin und so rief ich Jörn an und bat ihn, mich zu holen. Vom Nachbarbett kam die Physio zu mir und wir machten etwas Lauftraining. Mit 10 kg darf und soll ich meinen Fuss in den nächsten 4 Wochen belasten. Wieviel das ist, zeigte sie mir mit einer analogen Körperwaage. 10kg schaffte ich nach dem Akt mit dem Doc allerdings nicht. Die Schmerzen waren groß und die Nerven machten aus mir einen weinenden Jammerlappen. Ich war kein Held – gar nicht!

Zum Schluss wickelte sie den Fuss wieder aus der Gipsschiene und ich musste meinen neuen Schuh anziehen. Ein wirklich hübsches Modell *klick* Sehr ungewohnt, aber auch damit ging’s. Sie ermahnte mich, täglich zu üben (und das mache ich auch) und dann durfte ich gehen.

Seit dem liege ich auf dem Sofa und immer, wenn ich zur Toilette gehe oder zum Essen in die Küche, dann trainiere ich und stelle meinen Fuss auf. Es kostet Überwindung, aber es wird.

Jörn kümmert sich rührend um mich, die Kinder – um alles, was so anliegt und Dank der Hilfe von meinem Schwiegervater können die Kinder auch einen Großteil der Termine wahrnehmen. Sehr schön, oder?

Als ich Mittwoch zu Hause war, habe ich als erstes einen Termin in der Alten Apotheke gemacht, damit die Weiterbehandlung gesichert ist. Dann rief Paul an und sagte, dass seine letzte Stunde ausgefallen ist und er abgeholt werden möchte. Schade, ich hätte ihn gern überrascht damit, dass ich zu Hause bin *seufz*

Nachmittags musste er noch mal in die Schule für den Musikschulunterricht und von da haben ihn dann meine Schwiegereltern abgeholt. Sie sind mit ihm zum Bäcker gefahren und haben jede Menge Kuchen gekauft. Hier bei uns haben wir dann Kaffee getrunken und Pauls Geburtstag gefeiert. Es war ganz anders als sonst aber wunderbar!

Er sagte Abends, dass er einen tollen Geburtstag hatte. 10 Jahre ist er jetzt alt und ein großer, ganz toller Junge! Ich bin stolz! Auf ihn, die beiden anderen Jungs, aber vor allen Dingen auf meinen Mann!

Lieben heißt, immer alles für den anderen zu geben. Geliebt zu werden heißt, all das zurück zu bekommen. Ein tolles Gefühl!

Meine tolle Familie! Ohne die wäre es für mich sicher nicht so einfach, hier auf dem Sofa zu liegen und einfach den Fuss heilen zu lassen. Meine Mutter, die kommt, kocht, mein neues Auto angemeldet hat. Mein Vater – immer ein offenes Ohr und beruhigende Worte. Meine Schwiegereltern, die Jörn bei allem helfen und unterstützen! DANKE!

Im Krankenhaus

Filed under: Mudder Seemann — Mudder Seemann um 0:10 am 12.12.2012

Heute morgen wurde der kaputte Knochen in einer OP fixiert. Leider durfte ich nicht wie geplant heim, sondern bin jetzt auf Station. Seit 22 Uhr herrschte Ruhe in unserem Zimmer. Die beiden Bettnachbarinnen dösten/schliefen.

Plötzlich geht die Tür auf. Licht an! Im Zimmer stehen zwei fröhliche Mädels und rufen: “Hallo! Wur sind die Nachtschwestern!” und ich dachte nur: “Was erwartet ihr jetzt? Konfetti???”

Nun denn! Zumindest haben sie mich von meinem Zugang befreit und mir gesagt, welches Mittel mich wie Seekrank werden liess. Aber:  Jetzt bin ich wach!

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Happy Nikolaus 2012

Filed under: Allerlei Wichtelei,Mudder Seemann — Mudder Seemann um 20:38 am 06.12.2012

Wer mich schon länger kennt, kann sich an das Drama vor Weihnachten 2010 noch erinnern …. GIPSFUSS! Ein Schelm, wer böses dabei denkt, denn: Wir schreiben schon wieder ein gerades Jahr:

Ja, ich hätte es noch mal eben drehen können – aber: Auch gedreht wird’s nicht besser.

Heute früh standen verschiedene Termine an, für die ich zeitig aus dem Bett und unter die Dusche wollte – ich kam ziemlich genau bis zur Haustür, wo die Treppe endet. Die restlichen Stufen der Treppe bin ich geflogen und bis ich mich erheben wollte, das dauerte dann. Es wurden im Krankenhaus fast Wetten abgeschlossen, weil ich einen gebrochenen Mittelfuss diagnostizierte und auf einschlägige Erfahrungen aus 2010 verwies. Ich durfte Recht behalten, aber hab dafür diesmal noch bessere Arbeit geleistet – sprich: Nächste Woche Dienstag gehts in den OP – bis dahin hab ich dieses hübsche Gipsbein.

Dem Nikolaus der Kinder macht das aber nichts! Die sind hellauf begeistert und freuen sich auf die Rodelpartie mit den neuen Schlitten.

Für mich gab es nach dem ganzen Drama auch noch einen schönen Abschluß, denn ich machte beim Perlchenwichteln mit und das Paket stand für mich bereit:

Leider habe ich nach dem Öffnen gesehen, dass es ein Glas mit Marmelade (?) nicht geschafft hat :(

Aber der restliche Inhalt und der ist toll!!!

Weihnachtssachen aus dem Erzgebirge, leckere Schokolade, Pralinen und ein Stollen, Bäder (die ich nach der Gipszeit ausgiebig anwenden werde, denn danach ist mir sicher nach stressfreier, glücklicher Auszeit und Entspannung pur!) und ein tolles gefülltes Kissen!!!

Vielen lieben Dank, liebe Wichteline!!! Ich bin sehr froh über diesen Sonnenschein am heutigen Tag!

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