Mudder Seemann

Eben nicht so wundervoll, dass es einen im Halse würgt (aus Pappa ante Portas)

Sicherheit zu Hause

Wir schützen unsere Kinder. Vor schlechten Einflüssen, vor schlechtem Umgang, vor Gefahren aus der Umwelt und vor bösen Menschen. Aber wie sicher sind sie dort, wo wir sie in Sicherheit wähnen?

Wir wissen nicht, wann es zu einem Kabelbrand kommt oder ein Gerät durchbrennt. Wir können nur annehmen, dass sie hier in unserem Haus in Sicherheit sind. Aber was ist, wenn das Unmögliche passiert?

Es gibt Helfer, die uns warnen und uns zur Seite stehen, wenn die Gefahr am Größten ist:

Rauchmelder!
Rauchmelder (Brandmelder) retten Leben – der laute Alarm des Rauchmelders (auch Rauchwarnmelder oder Brandmelder, Feuermelder) warnt auch im Schlaf rechtzeitig vor der Brandgefahr und verschafft den nötigen Vorsprung, um sich und die Familie in Sicherheit bringen zu können.

Natürlich nutzt der beste Rauchmelder rein gar nichts, wenn man den Brand nicht löschen kann. Wasser ist zwar schon ein guter Anfang, aber sobald Verbundstoffe mit Plastik ins Spiel kommen, nutzt Wasser alleine nichts. Also ist es gut, einen Feuerlöscher im Haus zu haben. Aber weil man für sein Kind nur das Beste will, sollte man auch für das Heim in dem es lebt nicht am falschen Ende sparen. In Baumärkten bekommt man für kleines Geld Pulverlöscher, die zum Einen im Unterhalt bei der regelmäßigen Wartung höhere Kosten verursachen, zudem als Dauerdruckgeräte nicht ohne Gefahr für das Umfeld in dem sie stehen sind. Das Löschpulver ist feiner als Mehl und sollte er versehentlich auslösen, können 6 kg Pulver die Umgebung schlimm verunreinigen – NATÜRLICH sind diese aber besser, als gar keinen Feuerlöscher bereit zu halten.

Wenn man beim Kauf eines Feuerlöschers auch an die Zukunft denkt, entscheidet man sich für einen Fachbetrieb, bei dem man einen prüfbaren Aufladelöscher bekommen kann, der – als Variante *Schaumlöscher* nicht nur kostengünstig in der Wartung ist, sondern bei Benutzung auch “nur” das Feuer löscht und die weitere Umgebung kaum beeinträchtigt. Im Raum befindliche Schränke / Sitzgarnituren etcpp. bleiben also weiter nutzbar und der Schaden wird entsprechend gering gehalten.

Viele Menschen haben sich – der Gemütlichkeit wegen – eine Kamin installiert, der mit Brenngelen oder Bioethanol betrieben wird. Praktisch ist die erreichte Gemütlichkeit erfordert keinen Rauchabzug.

Was viele nicht bedenken ist, dass sich durch die Verbrennung der Sauerstoffgehalt in der Wohnung verringert und zudem produziert die Verbrennung Kohlenstoffmonoxid – ab einer gewissen Konzentration tödlich.

Zudem werden im Innenausbau oft Holzwände gezogen, die natürlich auch bei einer Hitzeentwicklung von mehr als 300 °C zur Selbstentzündung neigen.

Schön ist es dann, wenn man einen Feuerlöscher bereit hält. Gibt’s ja schon für kleines Geld bei verschienden Baumärkten und auch in Möbelhäusern … allerdings sollte man sich ausreichend informieren, ob man diesen Feuerlöscher wirklich bereithalten möchte.

Ich habe bei einer Selbstkontrolle dort Geräte im Verkauf gesehen, deren eingestanztes Herstellungsdatum 2008 ist – das Gerät ist damit also bereits 2 Jahre alt, überlagert und eine Garantie für die Funktion übernimmt der Verkäufer mit Sicherheit nicht. Das Pulver im Behälter könnte verklumpt sein (durch unsachgemäße Lagerung) und die Möglichkeit eines Druckabfalls ist auch noch gegeben. Inwiefern eine Versicherung für den Schaden aufkommen möchte, wenn man ein überlagertes und nicht von einem Sachkundigen abgenommenes Gerät einsetzen wollte …. tja, ein Risiko welches man tragen können sollte.

Es ist ja auch bekannt, dass man einen Pulverlöscher nicht in Wohnräumen einsetzen sollte, weil die Verunreinigung des Wohnraums durch das Pulver immens sein können. Versucht doch mal selbst, wie weit Mehl zu finden ist, wenn man die Tüte auf eine große Wolldecke stellt und dann einmal kräftig hinein pustet. Und glaubt es mir: Das Löschpulver ist bei weitem feiner als Mehl!

Nur günstig einkaufen ist also manchmal eine sehr teure Angelegenheit!

Schaut einfach mal in das Branchenbuch und sammelt Informationen. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste ;)